Bahnbrechende Ausstellung über Frauen, die eine entscheidende Ära geprägt haben
Diese wegweisende Ausstellung zeigt Gemälde, Spitzen, Drucke, Papierschnitte, Stickereien und Skulpturen von mehr als vierzig niederländischen und flämischen Künstlerinnen, darunter berühmte Malerinnen, die sich in einer männerdominierten Branche hervortaten, und unbekannte Künstlerinnen, die einige der teuersten Spitzen ihrer Zeit schufen. Die Ausstellung stützt sich auf aktuelle Forschungsergebnisse, um den Beitrag von Frauen zur Kunstwirtschaft zu veranschaulichen und untersucht, wie Frauen die visuelle Kultur dieser Zeit prägten.
Künstlerinnen von Antwerpen bis Amsterdam, 1600–1750 umfasst Werke von Gesina ter Borch, Maria Faydherbe, Anna Maria de Koker, Judith Leyster, Magdalena van de Passe, Clara Peeters, Rachel Ruysch, Maria Tassaert, Jeanne Vergouwen, Michaelina Wautier und anderen. Die Ausstellung stützt sich auf aktuelle Forschungsergebnisse, um zu zeigen, dass ein umfassender Blick auf den Beitrag der Frauen zur künstlerischen Ökonomie unabdingbar ist, um die niederländische und flämische visuelle Kultur dieser Zeit zu verstehen. Frauen waren im 17. und 18. Jahrhundert in den Niederlanden an praktisch jedem Aspekt der künstlerischen Produktion beteiligt. In dieser Zeit bereicherten koloniale Ausbeutung und internationaler Sklavenhandel die Ober- und Mittelschicht Europas und heizten die Nachfrage nach Kunst und anderen Luxusgütern an. Von gefeierten Malern, die in einem männerdominierten Bereich brillierten, über unbekannte Frauen, die sich abmühten, einige der teuersten Spitzen ihrer Zeit herzustellen, bis hin zu wohlhabenden Mäzenen, die das Sammelverhalten prägten – Frauen schufen das Gewebe der visuellen Kultur dieser Ära. In einer thematischen Präsentation, die die verflochtenen Einflüsse von Status, Familie und gesellschaftlichen Erwartungen auf die Ausbildung und Berufswahl einer Frau beleuchtet, zeigt die Ausstellung, wie Frauen aller Schichten auf vielfältige Weise zur boomenden Kunstwirtschaft der damaligen Zeit beitrugen. Ob ihre Werke in aristokratischen Kreisen kursierten, auf dem freien Markt verkauft oder von Mäzenen in Auftrag gegeben wurden – Frauen prägten und prägten die Welt um sie herum von Antwerpen bis Amsterdam.
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